Grenzüberschreitende Biomethan-Transfers: Ein Überblick über das österreichische Registrierungssystem
🎥 Dieses Webinar wird aufgezeichnet und anschließend allen registrierten Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
Der grenzüberschreitende Handel mit Biomethan nimmt von Quartal zu Quartal zu, und Österreich steht im Zentrum dieser Entwicklung. Was diese Mengen grenzüberschreitend handelbar macht, ist nicht nur das Molekül selbst, sondern auch die Register, in denen es dokumentiert ist, sowie der damit verbundene Nachhaltigkeitsnachweis.
Unabhängig davon, ob österreichische Mengen in die deutsche THG-Quote (über Nabisy) oder in andere Verkehrspflichten im Rahmen von RED III in ganz Europa einfließen – ein transparenter Registertransfer und ein gültiger Nachhaltigkeitsnachweis sorgen dafür, dass diese Mengen auf dem Zielmarkt anerkannt und monetarisierbar bleiben.
In diesem gemeinsamen Webinar vereinen Julian Auderieth von AGCS, dem Betreiber des österreichischen Biomethanregisters, und das agriportance-Team Fachwissen zu Registern mit Software- und Markt-Know-how. Am Ende erhalten Sie einen klaren Überblick darüber, wie österreichisches Biomethan über europäische Grenzen hinweg fließt – von den Registern, die es ausstellen und übertragen, bis hin zu seiner Anerkennung und Verwertung auf dem Zielmarkt.
Inhalte des Webinars:
🔹 Der österreichische Biomethanmarkt und die Registrierungslandschaft | Julian Auderieth, AGCS
- Überblick über den österreichischen Biomethanmarkt und die jüngsten Entwicklungen
- Österreichs Registrierungslandschaft: das Österreichische Biomethanregister und die Rolle des E-Control-Registers für Herkunftsnachweise und die Offenlegung gegenüber Endverbrauchern
- Österreichs Anbindung an ERGaR und AIB über zwei separate Register und was diese Konstellation besonders macht
- Grenzüberschreitende Transfers in der Praxis: Wie sich die Mengen entwickeln und was der aktuelle statistische Bericht von ERGaR zeigt
🔹 Von österreichischen Mengen zur anerkannten Versorgung: Eine Software- und Marktperspektive | Thorsten Nascimento Rohling / Ole Kruse, agriportance GmbH
- Wie übertragene Mengen in den Zielmärkten in Nabisy und im deutschen Verkehrssektor (THG-Quote) sowie im Rahmen anderer EU-Verkehrsverpflichtungen gemäß RED III anerkannt werden
- Produktkette, Massenbilanz und die Dokumente, die mit dem Volumen mitreisen: PoS in Nabisy oder als Blue PoS sowie Herkunftsgarantien (GO)
- Rückverfolgbarkeit, die belegt, dass die Mengen den Verkehrssektor erreicht haben, und die Übertragungen im Register mit den Compliance-Unterlagen verknüpft
- Ausblick: Die Unionsdatenbank für Biokraftstoffe (UDB) und ihre möglichen Auswirkungen auf grenzüberschreitende Übertragungen
🔹 Diskussion & Fragen und Antworten
Wer sollte teilnehmen?
Biomethanproduzenten, -händler, -abnehmer, Compliance-Manager und Nachhaltigkeitsbeauftragte, die mit Biomethan-Zertifikaten arbeiten und verstehen möchten, wie österreichische Mengen über europäische Grenzen hinweg fließen und wie sichergestellt werden kann, dass sie auf dem Zielmarkt anerkannt bleiben.