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Biomethan - Das grüne Gas mit sehr viel Potential

Biomethan, auch bekannt als erneuerbares Erdgas oder grünes Gas, ist eine nachhaltige Energiequelle, die durch die Aufbereitung von biologischen Abfällen und organischen Materialien gewonnen wird. Es wird häufig als hochwertiger Ersatz für fossiles Erdgas verwendet und bietet eine Vielzahl von umwelt- und klimafreundlichen Anwendungen. 

90-120%
THG-Einsparung
~1.000
Biomethan-Anlagen in Deutschland
~10 kWh
pro Nm³
>95%
nahezu verlustfreie Einspeisung ins Gasnetz
bis zu 90%
Emissionsreduktion
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Biomethan – Nachhaltige Energie für eine grünere Zukunft

flach

 

Biomethan ist ein bedeutender Akteur im Energiesektor und spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels. Als erneuerbares grünes Gas wird es aus verschiedenen biologischen Quellen gewonnen, darunter landwirtschaftliche Abfälle, organische Reststoffe und sogar Klärschlamm. Die Herstellung von Biomethan erfolgt durch einen Prozess namens anaerobe Vergärung, bei dem Mikroorganismen die biologischen Materialien zersetzen und Methan produzieren.

Die Vorteile von Biomethan sind zahlreich. Zum einen ist es eine umweltfreundliche Alternative zu fossilem Erdgas. Das Biomethan wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, was zu einer erheblichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen führt. Darüber hinaus kann Biomethan direkt in das vorhandene Erdgasnetz eingespeist und für verschiedene Zwecke genutzt werden.

Eine der Hauptanwendungen von Biomethan liegt in der dezentralen Energieerzeugung. Biomethan kann zur Erzeugung von Wärme und Elektrizität in Haushalten, Gewerbegebieten und sogar industriellen Anlagen verwendet werden. Es kann auch als Kraftstoff für Fahrzeuge dienen und so den CO2-Fußabdruck des Transportsektors reduzieren. Die Verwendung von Biomethan bietet zudem die Möglichkeit der Energiespeicherung und -bereitstellung, was gerade in Zeiten von Spitzenlasten von Vorteil ist.

Darüber hinaus ist Biomethan ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Durch die Verwertung von biologischen Abfällen und Reststoffen werden Ressourcen effizient genutzt und gleichzeitig Abfalldeponien entlastet. Es fördert auch die regionale Entwicklung, da Biomethananlagen häufig vor Ort betrieben werden und lokale Arbeitsplätze schaffen.

Insgesamt bietet Biomethan eine vielversprechende Lösung für die Energiewende. Es ist eine umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen, trägt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei und fördert eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Mit der steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien wird Biomethan zu einem wichtigen Bestandteil unserer grüneren Zukunft.

Erklärungen zu Biomethan

Was ist der Unterschied zwischen Biomethan und Biogas? 

Biomethan ist neben Kohlendioxid und weiteren Gasen ein Produkt aus aufbereitetem Biogas.

Biomethan und Biogas sind zwei verschiedene Energieträger, die aus organischen Materialien gewonnen werden können. Vereinfacht kann man sagen, dass Biomethan aus Biogas, durch einen Reinigungsprozess, gewonnen wird. Deshalb wird Biomethan oft auch mit Biogas gleichgesetzt. Es hat den Vorteil, dass es eine höhere Energiedichte hat als Biogas und daher effizienter genutzt werden kann. Außerdem kann Biomethan in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden. Somit ist eine Nutzung in einer anderen Region möglich und sogar die Speicherung in bestehenden Erdgasspeichern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Biomethan das aus Biogas gewonnene Methan ist, das durch eine zusätzliche Aufbereitung gewonnen wird und als erneuerbarer Kraftstoff und zur Energiegewinnung von Strom und Wärme genutzt werden kann. Der Methananteil in Biogas liegt zwischen 50–60%.

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Erklärungen zu Biomethan

Warum ist Biomethan ein guter Energieträger?

Erneuerbar

Biomethan wird aus organischen Abfällen und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, die aus landwirtschaftlichen, städtischen oder industriellen Quellen stammen. Da diese Materialien ständig nachwachsen oder ohnehin anfallen und im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen nicht erschöpft werden können, ist Biomethan ein erneuerbarer Energieträger. 

Klimaschutz

 Bei der Verbrennung von Biomethan entsteht nur so viel CO₂, wie die Ausgangsmaterialien zuvor aufgenommen haben. Dadurch ist es deutlich klimaschonender als fossile Energieträger und reduziert zusätzlich Methanemissionen aus organischen Abfällen. 

Flexibilität

Biomethan kann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, z. B. als Treibstoff im Verkehr, zur Strom- und Wärmeerzeugung. Es kann wie Erdgas in bestehenden Gasnetzen transportiert und genutzt werden. Dadurch kann es dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern. 

Unabhängigkeit

Biomethan kann witterungsunabhängig hergestellt werden. Solar- wie auch Windenergien können nur bei entsprechenden Wetterlagen produziert werden. 

Kreislaufwirtschaft

Biomethan wird oft aus organischen Abfällen hergestellt, die sonst entsorgt werden müssten. Durch die Biomethanproduktion können diese Abfälle sinnvoll genutzt werden und es entsteht ein geschlossener Kreislauf.

Regionalität

Biomethananlagen können dezentral betrieben werden, da sie in der Nähe der Ausgangsmaterialien gebaut werden. Dadurch können Transportwege und -kosten gespart werden und es entsteht eine regionale Wertschöpfung. 

Schaffung von Arbeitsplätzen

Die Herstellung von Biomethan schafft Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, im Transport- und Logistikbereich sowie in der Biogas- und Gasindustrie. 

Lokale Energieversorgung

Biomethan kann vor Ort produziert werden, was die Abhängigkeit von in- und ausländischen Energielieferanten verringert.

Wirtschaftlichkeit

Biomethan kann wirtschaftlich interessant sein, wenn es aus organischen Abfällen und Reststoffen gewonnen wird, die ohnehin in der Nähe vorhanden sind. Zudem gibt es staatliche Förderprogramme, die den Einsatz von Biomethan unterstützen.

Erklärungen zu Biomethan

Wie entsteht Biomethan? 

Biomethan, auch als erneuerbares Methan oder Bioerdgas bekannt, ist eine nachhaltige Energiequelle, die aus organischen Materialien gewonnen wird. Es entsteht durch einen Prozess namens Biomethanisierung, bei dem biologische Rohstoffe unter kontrollierten Bedingungen abgebaut werden, um Methan zu erzeugen. Dieser Artikel gibt Ihnen einen ausführlichen Einblick in die Entstehung von Biomethan und die Schritte, die bei seiner Herstellung involviert sind.

  • Auswahl der biologischen Rohstoffe:

    Die Herstellung von Biomethan erfordert biologische Rohstoffe, die als Substrate dienen. Typischerweise werden organische Materialien wie pflanzliche Biomasse, organische Abfälle aus Landwirtschaft, Industrie oder Haushalten verwendet. Diese Rohstoffe können verschiedene Formen haben, einschließlich Energiepflanzen wie Mais, Gras, Raps oder Gülle, Mist sowie Abfälle wie Speisereste, Klärschlamm oder Bioabfälle.

  • Vorbehandlung der Rohstoffe:

    Bevor die Rohstoffe in den Biomethanisierungsprozess eingebracht werden können, müssen sie teilweise vorbehandelt werden, um ihre Zusammensetzung zu optimieren. Dies kann Zerkleinerung, Trocknung oder Fermentation umfassen, um die Biomasse leichter abbaubar zu machen und die Ausbeute an Methan zu maximieren.

  • Anaerobe Vergärung:

    Der nächste Schritt besteht darin, die vorbehandelten Rohstoffe einer anaeroben Vergärung zu unterziehen. Dieser Prozess findet in speziellen Behältern, sogenannten Fermentern oder Bioreaktoren, statt. Diese Behälter bieten optimale Bedingungen für die Aktivität von Mikroorganismen, die organische Materialien abbauen und Methan erzeugen. Die anaerobe Vergärung erfolgt in einer sauerstofffreien Umgebung, da die beteiligten Mikroorganismen unter anaeroben Bedingungen arbeiten.

  • Biogasproduktion:

    Während der anaeroben Vergärung werden organische Materialien von Mikroorganismen zersetzt. Dabei entstehen verschiedene Gase, hauptsächlich Methan (CH₄) und Kohlendioxid (CO₂), sowie geringe Mengen an Spurengasen wie Wasserstoff (H₂) und Schwefelwasserstoff (H₂S). Dieses Gasgemisch wird als Biogas bezeichnet und enthält etwa 50–75 % Methan.

  • Aufbereitung des Biogases:

    Das erzeugte Biogas muss vor der Verwendung als Biomethan gereinigt und aufbereitet werden. In diesem Schritt wird das Kohlendioxid, Wasserstoff und andere Verunreinigungen aus dem Biogas entfernt, um einen höheren Methangehalt zu erreichen. Die Aufbereitung kann durch verschiedene Technologien wie Absorption, Adsorption oder Membrantrennung erfolgen.

  • Methanreinigung:

    Um die Qualität des Biomethans weiter zu verbessern, wird es oft einer Methanreinigung unterzogen. Dabei werden die verbleibenden Verunreinigungen wie Schwefelverbindungen, Feuchtigkeit und andere Spurengase entfernt.